Radio loco-motivo Bern

Seit Juni 2014 ist Radio loco-motivo Bern ein reguläres Freizeitangebot der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern igs. Um die Inhalte ihrer gemeinsamen Sendung zu erarbeiten, trifft sich die Redaktion Radio loco-motivo Bern jeden Mittwoch bei Radio Rabe. Im Frühjahr 2015 wurde die Redaktion mit dem Prix Printemps ausgezeichnet.

Bei Radio loco-motivo thematisieren Betroffene, Angehörige und Profis gemeinsam den Themenbereich Psychiatrie und tragen ihre Anliegen über das Radio an eine breite Öffentlichkeit. Durch die Radioarbeit weiten psychiatrieerfahrene Menschen ihr soziales Netzwerk aus. Sie nutzen das Radio als eine Brücke zur Aussenwelt und als eine Möglichkeit soziale Stigmata abzubauen. 

Zur Geschichte von Radio loco-motivo Bern: 

Im August 2011 startete das Projekt Radio loco-motivo auf Initiative von Gianni Python mit einem ersten Schnupperkurs der Radioschule klipp+klang in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern igs bei Radio Bern RaBe. In einem auf Nachhaltigkeit und Verbreitung angelegten Projekt wurde die Redaktion Radio loco-motivo Bern von der Radioschule klipp+klang und der igs während zweieinhalb Jahren aufgebaut, ausgebildet und begleitet.

Nach dieser Projektphase hat die igs Radio loco-motivo Bern als reguläres Freizeitangebot übernommen und trägt seither die Verantwortung für die Begleitung der Redaktion seitens Sozialpsychiatrie und deren Finanzierung. Aus dem Programm und der Struktur von Radio RaBe ist die Redaktion nicht mehr wegzudenken. Die Integration der Redaktionsmitglieder hat sehr organisch stattgefunden. Die Radioschule klipp+klang bleibt Partnerin für die Aus- und Weiterbildung.


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Wir freuen uns über Rückmeldungen auf die Sendung, Hinweise zu Veranstaltungen oder andere Inputs!

  • Organisation und Leitung:
    Reinhart Meister, Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern:
    meister@igsbern.ch

Radio loco-motivo Bern Mittwoch, 16. August 17h -18h

Ein Flüchtling am Familientisch

Seit neun Monaten teilt sich ein Paar - der Mann frisch pensioniert, die Frau berufstätig - ihre Wohnung mit einem Flüchtling aus Somalia. In seiner Heimat war der 38-Jährige Grossbauer und trug den Titel des «Sharif» - etwas zwischen Regierungsstatthalter und Gerichtspräsident. Als «guter Muslim» ist er mit zwei Frauen verheiratet. Zwei Kulturen, zwei Religionen, zwei Generationen unter einem Dach: Wie geht das? Wer hat was zu sagen und wie nähert man sich an?
Im Beitrag berichtet die ungewöhnliche Wohngemeinschaft über die stärksten Eindrücke ihres Zusammenlebens - über Schwierigkeiten und Freuden.

Sendungsdaten 2017


Audioarchiv

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