Tête-à-tête

«Über den Röstigraben/Traverser la barrière de rösti» - Eine Hörspielserie über das Sich-Verstehen-Lernen

Die Umsetzung des Projekts startete Ende 2017 mit einem ersten Treffen der zwei am Projekt beteiligten Schulklassen aus den Gemeinden La Ferrière und Lyss. Die Schulklassen entwickelten danach von Januar bis Ende März ein gemeinsames zweisprachiges Hörspiel mit dem Titel «Trois renards et compagnie/drei Füchse auf Reisen». Die einzelnen Episoden des Hörspiels wurden von den Klassen abwechslungsweise verfasst, wobei ihre Alltagssprache, ihre Schriftsprache und die jeweilige Fremdsprache Teil der Geschichte waren. Die einzelnen Episoden wurden von den Klassen mit einfachen Aufnahmetechniken aufgenommen und an die Partnerklasse weitergegeben. Die Hörspielentwicklung wurde von einem deutsch- und einem französischsprachigen Autor (Gerhard Meister und Antoine Jaccoud) sowie von Theater- und Radiofachleuten (Anna Friedli, Brigitta Weber und Adriano Pitteri) begleitet. Das fertige Hörspiel wurde anschliessend in einem jeweils vor Ort aufgebauten Tonstudio professionell aufgenommen. Zum Abschluss trafen sich die beiden Schulklassen im Mai 2018 während zwei Tagen in La Ferrière und einem Tag in Lyss, um das Hörspiel szenisch zu inszenieren und insgesamt dreimal in den Schulen vor Publikum aufzuführen.

Hier kann das Hörspiel gehört werden:

Trois renards et compagnie / Drei Füchse auf Reisen

Ein zweisprachiges Hörspiel von zwei Schulklassen aus La Ferrière und Lyss.
Une pièce radiophonique bilingue créée par deux classes d'école de La Ferrière et Lyss.

 

Das Projekt wurde im Rahmen des von der Kulturförderung des Kantons Bern im August 2016 ausgeschriebenen Wettbewerbs tête-à-tête neben sechs anderen Projekten zur Umsetzung ausgewählt. Gefragt waren neuartige Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche in allen Kunstsparten, die in enger Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen und Schulen umgesetzt und/oder entwickelt werden.

Mit freundlicher Untersützung von Swisslos - Kultur Kanton Bern und der Stiftung Vinetum. Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis von BERNbilingue.